Die Festung in Kufstein - Ein Highlight mit "passenden" Wetter



Unser heutiger Ausflug sollte nach Kufstein gehen. Wir wollten die alte Festung erkunden. Eigentlich hatten wir den Besuch bereits für das Pfingstwochenende vorgesehen, aber da fand das jährliche Mittelalterspektakel statt, und wir waren  uns nicht sicher, ob wir noch Tickets bekommen würden.

Also heute, und dafür noch eine Freundin von Susanna mit eingepackt. Schon mal vorweg, das
schöne Wetter lies uns heute leider total im Stich. Aber dadurch, dass man auf der Festung auch kleine Ausstellungen, Türme, Gebäude, und den Felsengang entdecken kann, empfanden wir das Wetter nicht als so schlimm.....naja.....jedenfalls der Großteil von uns.....;-)

Morgens gegen 9.00 machten wir uns auf den Weg nach Kufstein. Wir fuhren über Ebbs, und leider fuhr diesesmal das schlechte Wetter mit uns, bzw. war schon da....uns begleiteten dunkle Wolken. In der Parkgarage nahmen wir, obwohl es nicht regnete, vorsichtshalber unsere Regenjacken mit. Jedenfalls wir 4 Mädels, Michi meinte, er braucht keine. Auf Susannas Frage, "und wenn es zum Regnen anfängt, Papa?" kam nur ein, "Ach das macht nichts. Das halt ich doch locker aus!!!" ---okayyyyyyyyyy, dann halt ohne Regenjacke ;-)

Wir parkten schon ziemlich nah, und hatten nur einen kurzen Weg durch die Altstadt bis zur Festung. Das gut erhaltene alte Rathaus war gut zu sehen und nebenan kauften wir unsere Tickets.

das Gebäude links ist das Rathaus


Mit dem Panoramalift fuhren wir nach oben. Trotz nicht so gutem Wetter, war die Aussicht wirklich atemberaubend über Kufsteins Altstadt!



Im Schloßhof angekommen,


probierten wir die Audioguides am Smartphone aus. Sie funktionierten, aber irgendwie, wollten wir uns alle nur einfach treiben lassen. Also Smartphones aus, und Festung erkunden!
auf dem Weg zum Heimatmuseum

Der Festungswirt von oben



Das kleine Heimatmuseum und das Gefängnis waren sehr informativ.

Pünktlich um 12.00 erklang die große Freiluftorgel, die im Gedenken an gefallene Soldaten, erbaut wurde.




Nach einem sehr leckeren und ausgiebigen Mittagessen, machten wir uns wieder auf den Weg. Die zwei Folterkammern war erschreckend und faszinierend zugleich. Die beiden Mädels entschieden, draußen zu bleiben (worüber ich insgeheim sehr froh war) und dafür uns zu erschrecken ;-)

Das Wetter wurde immer schlechter,

Im Bürgerturm ist die Orgel untergebracht


aber das Tat unserem Spaß keinen Abbruch.


Das Kussfoto im Urlaub ist schon fast Tradition ;-)

Kanonen und Waffen gab es in allen Größen und Variationen anzusehen


Wenigstens bis jetzt ;-)

Als wir den Kräutergarten erkundigten, pfiff der Wind über die niedrigere Festungsmauer. Die Birken rauschten laut im Wind, aber Susanna und mir gefiel der Kräutergarten ausgesprochen gut. Wir studierten ausführlich die Beschreibung der einzelnen Heilpflanzen. (Susanna kaufte sich im Festungsshop sogar ein kleines Buch über die einfache Anwendung von Kräutern als Heilmittel)



Aber Michi gab bei dem gruseligen Wetter klein bei. Immer noch im T-Shirt, stand er im Regen, und rief gegen den Wind, dass wir hier weg müssen, er hält es nicht mehr aus, ihm ist zu kalt. ----erinnert sich jemand an die kurze Unterhaltung am Auto ;-)

Zum Aufwärmen verzogen wir uns in den Felsengang. Das ist ein langer, verwinkelter Gang mit einem größeren Höhlen"saal"  der unter der Burg verläuft und im Ernstfall als Rückzugs- und Verteidigungsort gedacht und genutzt wurde. Ich war erstaunt wie lange wir unter der Burg unterwegs waren.


rechts geht dann der Felsengang weg


Zum Abschluß kehrten wir nochmal beim Festungswirt ein, und wärmten uns bei Marillenknödel, Topfenstrudel und Cappucino auf.

Schere, Stein, Papier oder sching-schang-schong ein "Mantra" das die nette Bediengung auch bald verfolgte...;-)

Auf dem Weg zurück zur Parkgarage



Bevor wir Österreich verliesen, machten wir nochmal Halt bei einem Supermarkt und kauften noch typisch österreichische Leckereien ein. (ich sag nur FruFru ;-))






Kommentare