Heute stand Boston auf dem Plan. Aber zuerst wollten wir uns ein typisches amerikanisches Frühstück gönnen. Wir hatten ein kleines Dinner ausfindig gemacht. Das Blue Moon Grill in Wakefield sieht von außen eher unscheinbar aus und auch innen gibt es nur ganz einfache Tische und Stühle. Die Frühstückskarte war dafür sehr sehr umfangreich und man könnte sich im Grunde  sein Frühstück so zusammen stellen wie man wollte. Sei es frisch gepresste Säfte (Gurke Karotte Ingwer usw) oder das Essen selber. Wir haben uns dann für Eier Benedikt mit Krabbenfleisch dazu gebackenen Suesskartoffelbrei und Blaubeerpancakes entschieden. Wir haben munter durchprobiert. War alles sehr sehr lecker nur mit dem Suesskartoffelbrei konnten wir drei nicht wirklich was anfangen.😋
Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Boston Downtown um die Stadt auf dem Freedomtrail zu erkunden. Nach unseren üblichen kleineren Umwegen da wir unser Navi in der Stadt noch nicht so raus haben, stellten wir unser Auto in eine Parkgarage in Boston Common ab. Das ist Boston ältester Park und Start der roten Linie die für den Freedomtrail durch Boston an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei führt. Viele schöne geschichtsträchtigen Gebäude die vor den riesigen neugebauten Hochhäusern ganz winzig und fehl am Platz wirken . Nach zwei Drittel der Strecke machten wir am Quincy Market stopp und stellten unseren Hunger mit extrem teuren aber sehr sehr guten *hot buttered lobster rolls* und Pizza. Die Hummersemmerl sind wirklich eine Sünde wert. 😎
Mittlerweile war es schon sehr heiss und wir entschieden uns dass wir genug für unsere Allgemeinbildung getan haben und sind zum Hafen geschlendert. Lange hielten wir es dort leider nicht aus, viel zu heiss und null Schatten.
Also was tun. Ins Hotel wollten wir auch noch nicht. Also haben wir den Ausflug nach Salem, der für morgen früh geplant war vorgezogen. Nach unserem üblichen, ihr ahnt es sicher schon, Umweg waren wir über den niedrigen Preis für die Parkgarage in Salem direkt gegenüber dem visitor Center freudig überrascht. Eine Wohltat nach den Preisen in Boston.
Die Führung im Salem Witch Museum war wirklich schön gemacht, auch wen es für Michi und mich nicht viel Neues gab. Aber sie hatten einen deutschen Audio Guide für Susanna und ihr hat es sehr gut gefallen, wenn es auch etwas gruselig war.😋

Mittlerweile machte sich auch der Jetlag etwas bemerkbar und wir beschlossen am Weg zum Hotel nur noch schnell einzukaufen um unser Budget etwas zu schonen und dann den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

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